Erdwärme: Umwelt

Kohle, Erdöl und Erdgas decken zu fast 90 % den Primärenergiebedarf in Deutschland.

Bei der Verbrennung werden Schwefeldioxid, Stickoxide und Kohlendioxid freigesetzt. Das Waldsterben und weitere Umweltschäden sowie der Treibhauseffekt werden diesen Emissionen zugeschrieben.

Etwa 20 % der energiebedingten CO2-Emissionen werden von Haushalten und Kleinverbrauchern verursacht.

CO2-Minderung

Haushalte und Kleinverbraucher verbrauchen die meiste Energie. 90 % davon werden für Raumheizung und Warmwasserbereitung genutzt.

Dieser hohe Energiebedarf unterstreicht die Bedeutung, die gerade hier hinsichtlich einer rationellen Energienutzung und des Einsatzes regenerativer Energiequellen besteht.

Neben einer guten Wärmedämmung und verbrauchsarmen Geräten, kommt es darauf an, erneuerbare Energien mit umweltfreundlichen Heizsystemen zu erschließen.

Interessante Perspektiven bietet hier die Wärmepumpe. Sie nutzt gespeicherte Sonnenenergie.

Im Vergleich zu anderen Heizsystemen spart die Wärmepumpe erheblich Energie.

Problematisch ist der hohe Einsatz von Öl und Gas in konventionellen Heizsystemen, weil diese die kürzesten Reichweiten der Energieträger haben.
Im nächsten Jahrhundert ist mit der Erschöpfung der Vorräte an Erdöl und Erdgas zu rechnen.

Die Deckung des Raumwärmebedarfs mit fossilen Energieträgern trägt erheblich zum Schadstoffausstoß bei, da aufwendige Abgasreinigungsmaßnahmen — wie sie in den Kraftwerken Stand der Technik sind — nicht durchgeführt werden können.

Wärmepumpe spart Energie

Der Einsatz von Wärmepumpen anstelle von Ölkesseln führt in Deutschland zu einer Primärenergieeinsparung von 43 % und einer Verminderung der CO2 -Emissionen um 55 %. Auch gegenüber Gaskesseln weist die Wärmepumpe enorme Vorteile hinsichtlich Primärenergieverbrauch und CO2-Ausstoß auf.

In jedem Einfamilienhaus vermeidet die Wärmepumpe Jahr für Jahr 3 Tonnen CO2-Emissionen.